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Promotionskolleg Lern- und Lebensräume im Mittelalter

Internationales Promotionskolleg „Lern- und Lebensräume: Hof – Kloster – Universität. Komparatistische Mediävistik 500-1600“

 
Das Kolleg konzentriert sich inhaltlich auf zentrale soziale Systeme der mittelalterlichen Gesellschaft, in dem wir Hof, Kloster und Universität unter dem Aspekt des Lebens- und Lernraums analysieren und kartieren wollen.  Für diese komplexen Systeme bietet sich das Konzept einer transdiszplinären Mediävistik insbesondere an, denn eine allen aus der Perspektive eines Einzelfachs gewonnene Sicht wird vielfach der Differenziertheit der genannten sozialen Komplexe  nicht  gerecht. Die Möglichkeit der Einbindung aller beteiligten  Fächer in die Forschungsarbeit in den im folgenden skizzierten Schwerpunktbereichen eröffnet nicht zuletzt die Chance, die Perspektiven der  jeweiligen Einzelfächer auch in methodischer Hinsicht zu erweitern und in dieser Hinsicht das wissenschaftliche Profil der Universität Freiburg weiter zu konturieren und zu modernisieren.
 
Das Kolleg umfasst die Fächer Archäologie, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Medizingeschichte, Mittellatein, Musikwissenschaft, Philosophie, Rechtswissenschaften, Romanistik, Slavistik und Theologie. Eingebettet in das Forschungsfeld „Vor- und Frühmoderne Kulturen“ der Graduiertenschule "Kultur- und Sozialwissenschaften" ist das Promotionskolleg Teil eines Gesamtkonzepts zur Neustrukturierung der Graduiertenausbildung an der Universität Freiburg. Dieses Forschungsfeld ist am Mittelalterzentrum verankert, das auch Träger des Promotionskollegs ist.

Das sechssemestrige Curriculum ist das methodisch-theoretische Rückgrat des Promotionskollegs. Ringkolloquien der beteiligten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer widmen sich aktuellen Forschungsparadigmen, methodischen Implikationen und theoretischen Leitmodellen. Die methodisch-theoretischen Einsichten dieser Basiskolloquien werden in transdisziplinären Tandemseminaren umgesetzt, die von zwei Hochschullehrern bzw. Hochschullehrerinnen ange-boten werden. Parallel bzw. aufbauend werden ab dem 2. Semester internationale Graduiertenseminare angeboten, die kollegübergreifend organisiert werden können und für alle Kollegiaten der Graduiertenklasse geöffnet werden, so daß sich auf internationaler Ebene eine Vernetzung der Kollegiaten über den Bereich des eigenen Kollegs hinaus ergibt. Das Curriculum sieht insgesamt 24 SWS vor, von denen 2 SWS für Hochschuldidaktik/Präsentationstechniken und 2 SWS für Graduiertenlehre/Praktika reserviert sind. Die curriculare Belastung der Kollegiaten sinkt dabei kontinuierlich ab, so daß zum Ende des Kollegs das Zeitbudget zur Abfassung der Dissertation steigt. Wahlmöglichkeiten und Blockveranstaltungen flexibilisieren das Curriculum vom 2. Jahr an mit dem Ziel, den Kollegiaten Freiräume für Forschungsaufenthalte außerhalb Freiburgs zu schaffen. Die Anerkennung von Leistungen, die bei Auslandsaufenthalten erbracht werden, ist möglich.


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